Das ETH Studio Basel stellt hiermit die Studie über Basel und seine tri-nationale Region in dem Format eines Comic-Buch vor. Der "MetroBasel Comic" basiert auf einer Serie von städtebaulichen Untersuchungen und Projektarbeiten, die an unserem städtebaulichen Institut entstanden sind. Ziel der Publikation ist es die Kernstadt und die umliegenden Schweizer, Deutschen und Französischen Gebiete zu portraitieren, zu untersuchen und städtebauliche Potentiale sowie Visionen zu skizzieren. Das Comic-Buch unterteilt sich in acht Kapitel, die thematisch strukturiert sind und durch zwei Protagonisten (Patricia und Michel, bzw. Jean Seberg und Jean-Paul Belmondo aus dem Film 'A Bout de Souffle') erzählt und erlebt werden. Die beiden 'Darsteller' beschreiben, wie in der Stadt und der Region gewohnt, gearbeitet, gelernt und eingekauft wird, wie man sich bewegt, erholt und vergnügt. Bei dieser urbanistischen Beschreibung beschränken wir uns jedoch nicht nur auf eine Darstellung und Bewertung der derzeitigen Situation, sondern skizzieren auch Möglichkeiten, Visionen und Entwürfe, wie sich die Region verändern könnte, wie ganz neue Orte enstehen könnten und welche Möglichkeiten auf Ebene von Architektur und Städtebau vorhanden sind.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.10.2009
Sehr schade wäre es laut Roman Hollenstein, ließe man sich durch "dirigistische" oder unsinnige Forderungen in dieser städteplanerischen Studie in Hinsicht auf ein grenzüberschreitendes Baseler Siedlungsgebiet abschrecken. Denn von solchen Ausfällen abgesehen, hat das Team von Manuel Herz und den Studenten des ETH-Studios Basel einen bedenkenswerten Vorschlag für eine "Seestadt Basel" gemacht, der zudem noch in höchst origineller und erfrischender Form dargeboten wird, freut sich der Rezensent. Der Leser hat nämlich einen Comic vor sich, in dem eine Baseler Architektin mit einem Pariser zusammen die Stadt erkundet und das Konzept erläutert. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist psychologisch zwar nicht unbedingt komplex, dafür wird aus dem städtebaulichen Stoff eine sehr unterhaltsame und vergnügliche Angelegenheit, und entschädigt für die eingangs kritisierten Punkte, versichert Hollenstein.
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