Mit zahlreichen Abbildungen. Mit dieser Publikation wird die Geschichte der Wiener Symphoniker während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Österreich dargestellt. Beginnend mit der bereits 1933 einsetzenden systematischen Politisierung (gezielte "Arisierung") erfolgte mit der Machtübernahme 1938 die Kommunalisierung durch die Gemeinde Wien und damit die nationalsozialistische Vereinnahmung. Kapitel über die Problematik kaum erfolgter Entnazifizierung sowie die "Arisierung" des Orchesters und ihre Spätfolgen ergänzen die Studie. Auch eine chronologische Auflistung der im Konzerthaus und Musikverein zwischen 1938 und 1945 veranstalteten Konzerte des Orchesters ist Teil der Arbeit.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.10.2001
Rezensent "tsr" zieht den Hut. Die verdrängte braune Vergangenheit der Wiener Symphoniker ans Licht zu holen, dünkt ihn mutig. Aber auch die Art und Weise, wie das verfügbare Quellenmaterial ausgewertet wird, wie die Politisierung des Orchesters, die Repertoiregestaltung etc. behandelt werden, scheint bewunderungswürdig: Im Allgemeinen, so "tsr", zeige der Autor einen "objektiven Stil ohne Schuldzuweisungen" und lasse die Fakten für sich sprechen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…