Mahmood Mamdani hat ein Buch vorgelegt, das die Krise in Darfur im Kontext der Geschichte des Sudan betrachtet und die weltweiten Reaktionen auf diese Krise kritisch untersucht. Einzigartig an der Betrachtung ist seine nicht-westliche, sondern an Afrika ausgerichtete Perspektive.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2011
Bei allem Respekt für den Furor, mit dem der Autor seine Forderung nach einer genauen Historisierung des Darfur-Konflikts vorbringt und gegen die "Save-Darfur-Koalition" polemisiert - am Ende geht Mahmood Mamdani dem Rezensenten doch etwas zu weit mit seiner Tendenz zu Generalverdacht und Verschwörungstheorie. Dass Clooney und Co. von "Save-Darfur" derart großen Einfluss auf die Politk der USA habe, wie hier vermutet, möchte Andreas Eckert bezweifeln. Ebenso stört ihn die Tatsache, dass Mamdani den Opfern keine Stimme einräumt. Seine Darstellung der historischen Hintergründe und die Zurückführung des Konflikts auf koloniale Strukturen hält er dagegen für faktenreich, nuanciert und durchaus überzeugend.
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