Magnus Brechtken bietet eine Gesamtdarstellung der sechsjährigen "Friedenszeit" der nationalsozialistischen Herrschaft. Er behandelt Hitlers Persönlichkeit, die Machtergreifung und Etablierung der Herrschaft, die Außenpolitik des "Dritten Reiches", Rassenpolitik und Verfolgung, Wirtschaft und Arbeit, Vertreibung und Emigration sowie Kunst und Kultur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.04.2005
Mit Sympathie hat Rezensent Jürgen Kaube Salvatore Settis Essay über die "Zukunft des 'Klassischen'" gelesen, auch wenn er sein Versprechen nicht ganz eingelöst sieht. So bleibt die Frage, welche Rolle die Antike für den Bildungshorizont der Gegenwart spielen könnte, die Frage also, wie die Zukunft des Klassischen aussieht, zu Kaubes Bedauern letztlich unbeantwortet. Für Leser allerdings, die erwägen, sich der Altphilologie oder der Archäologie zu widmen, biete der Essay eine "glänzende Handreichung" und demonstriere, was ein Studium dieser Fächer auch heute noch lohnend macht.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…