Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz. Eine Reise nach Nauru, der kleinsten Republik der Erde: jahrzehntelang Zankapfel der Kolonialmächte, dann mit Vogeldung reich geworden, fiel sie dennoch Anfang des 21. Jahrhunderts in den Status eines Entwicklungslandes zurück.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2012
Ann-Kristin Schöne scheint das Buch interessant zu finden, Genaues aber teilt sie uns nicht mit. Ihre Besprechung beschränkt sich auf die Wiedergabe dessen, was der französische Journalist Luc Folliet über die Pazifik-Insel Nauru und ihren Bankrott berichtet, über die Phosphat-Ausbeute der Kolonialmächte, den plötzlichen Reichtum des Inselstaates nach seiner Unabhängigkeit und den schließlichen Absturz nach dem Rückgang der Phosphat-Reserven, den Ruin und den Weg des Staates in die Kriminalität. Auch den Umstand, dass der Autor sich mit Schuldzuweisungen und Zukunftsprognosen zurückhält, weiß die ratlose Rezensentin nicht zu beurteilen.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…