Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus? Wo werden wir leben? Was bleibt von der natürlichen Umwelt? Welche Städte werden lebenswert sein, welche werden wachsen? Welche Länder gewinnen, welche Länder verlieren? Was hinterlassen wir unseren Kindern? Auf der Basis neuester Forschungen und Modellrechnungen verschiedener Disziplinen entwirft der Geowissenschaftler Laurence C. Smith das Bild der Welt im Jahr 2050. Er kombiniert die wichtigsten Faktoren wie das Wachstum der Bevölkerung, den Umgang mit Ressourcen, die Auswirkungen des Klimawandels und die Globalisierung der Wirtschaft. Ein Ergebnis des Szenarios: Der Norden wird enorme Kräfte entwickeln.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2011
Für Burkhard Müller lautet die gute Nachricht dieses Buches: Die Welt in 40 Jahren wird nicht soo viel anders aussehen als die heutige. Die schlechte Nachricht: Das lesend zu erfahren, ist etwas langweilig. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich der Autor Laurence C. Schmidt auf seiner Zukunftsreise. Ende des Permafrostbodens, Wassermangel - ja. Meteoriteneinschlag, Menschheitsdämmerung, Krieg um Wasser - nein. Methodisch sauber findet Müller die Anlage des Buches. Aber ein bisschen mehr Fantasie hätte er dem Autor doch gewünscht. Was kann nicht alles geschehen? Das Unvorhergesehene, für Müller das Salz in der Suppe der Zukunft, fehlt diesem Buch, findet er. Dass sich Smith vor allem mit der Arktis befasst, findet er etwas irreführend. Schließlich heißt das Buch ja nicht "Die Arktis im Jahr 2050".
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