Aus dem australischen Englisch von Birgit Brandau. Verheerende Hurrikans verwüsten das Land, es gibt Frühlingswetter im November und die Sommer werden immer heißer. Was ist los mit der Erde? Tim Flannery hat sein Buch über die Ursachen und Folgen der globalen Klimaveränderung "Wir Wettermacher" für Jugendliche neu geschrieben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.03.2007
Kritisch äußert sich Ulf von Rauchhaupt über diese Jugendbuchversion von Tim Flannerys großem Klimabuch. Dessen im letzten Jahr erschienenes Buch "Wir Wettermacher" würdigt er als wichtiges und rundum überzeugendes Werk. Für die nun vorliegende Fassung, die sich ausdrücklich an den jugendlichen Leser wendet, kann er sich dagegen nicht erwärmen. Der Versuch, das Original jugendfreundlich zu gestalten, scheint ihm misslungen. Er moniert die Kürzungen des Texts, die nicht vorhandene auf Jugendliche zugeschnittene Leserführung sowie die erheblich schwankende Erklärtiefe. Entsprechend negativ fällt sein Urteil aus: die Adaption scheint ihm "hastig, unüberlegt und lieblos ausgefallen".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007
Frank Magdans lobt das Buch von Tim Flannery als eindringlichen Aufruf, sich jetzt und nicht erst morgen für Maßnahmen gegen die fortschreitende Klimaerwärmung einzusetzen. Der australische Autor, Naturwissenschaftler und Umweltschützer, kommt schnell auf den Punkt und führt seinen jugendlichen Lesern in verständlicher Sprache die problematische Lage vor Augen, erklärt der Rezensent. Neben seinem aufklärerischen Impetus mache der Autor aber auch Hoffnung, dass die Klimakatastrophe aufzuhalten sei, stellt Magdans erleichtert fest, denn Flannerys Hauptziel sei es, seine Leser zum Umdenken und Handeln aufzurütteln. Eine gewisse Auffassungsgabe für chemische und biologische Themen sollte man allerdings mitbringen, um dieses Buch mit Gewinn lesen zu können, stellt der Rezensent klar.
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