Herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte - GSK. Mit 900 schwarz-weiß Abbildungen. Mit CD. Sie finden darin alles über Baudenkmäler und ihre Ausstattung, von der Antike bis in die Gegenwart. Als wesentliche Erweiterung wurde die Architektur des 20. Jahrhunderts systematisch in den Kunstführer aufgenommen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2005
Hocherfreut zeigt sich Roman Hollenstein über die stark aktualisierte Neuausgabe des "Kunstführers durch die Schweiz", von dem nun die ersten zwei von insgesamt vier Bänden vorliegen. Er würdigt sie als ein "stolzes Werk, das von der Kennerschaft der Verfasser zeugt und zugleich ein stark gewandeltes Gesicht der Kunstlandschaft Schweiz präsentiert." Angenehm findet er das neue Layout mit dem leserfreundlichen Zweispaltendruck. Die bewährte Einteilung in Kantone, die ihrerseits wieder in Städte und Regionen gegliedert sind, wurde beibehalten. Überhaupt lobt Hollenstein die neue Übersichtlichkeit des Werks: So erleichtern kleine Textabbildungen der wichtigsten Bauten und zahlreiche Stadt- und Ortspläne nun die Übersicht über die Kunsttopografie, wichtige Gebäude werden entsprechend ihrer kantonalen, regionalen oder nationalen Bedeutung hervorgehoben und gewürdigt. Hollenstein begrüßt insbesondere, dass im Unterschied zu früheren Ausgaben nun auch moderne und zeitgenössische Bauwerke in der Spitzenkategorie der Gebäude von nationaler Bedeutung aufgenommen wurden.Positiv sei auch, dass der Text jedes Bandes dank der beigefügten CD auch per Computer nachgeschlagen und ausgedruckt werden kann. Die umfassenden Einträge zu den größeren Städten haben seiner Ansicht nach den Stellenwert von "kleinen architektonischen Stadtführern", die historische, moderne und neuste Bauten berücksichtigen, und zudem auf dem neusten Stand der Forschung sind. "Da entschuldigt man es gerne", resümiert der Rezensent, "dass die Kunstführer für die Westentasche etwas gar schwer geworden sind".
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…