Sie trägt die mit Pailletten besetzte Robe ebenso elegant wie die Lederkluft. Wie kaum eine andere Schauspielerin schafft sie es, sich jede Rolle chamäleongleich anzueignen, ist mal rotzfreche Göre, mal Dame von Welt. Ihre Fans kennen sie von zahlreichen Theater- und Operettenrollen. Einem Millionenpublikum ist sie überdies als Tatort-Kommissarin bekannt. Nun erscheint die erste Autobiografie der großen Schauspielerin und Sängerin, die sie gemeinsam mit dem Radiomoderator und Kinoexperten Knut Elstermann verfasst hat. Außerdem kommen zahlreiche Kollegen und Weggefährten, wie Matthias Habich, Barrie Kosky und Johanna Schall, zu Wort.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.04.2017
Irene Bazinger ist erfreut, wie angenehm offen und gescheit Dagmar Manzel mit Knut Elstermann über ihr Leben plaudert. Elstermann als Gesprächspartner schafft einen gemeinsamen Bezug (die DDR als Heimat), meint sie und attestiert Elstermann das Geschick Manzel zum Reden zu bringen, ohne übergriffig zu werden. Charmant und authentisch antwortet Manzel, findet Bazinger und könnte der Schauspielerin noch lange zuhören, wenn sie von der Arbeit, der Familie und von Kollegen erzählt.
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