Aus dem Niederländischen von Mirjam Pressler. Eichhorn feiert Geburtstag und lädt alle ein: den Elefant, den Walfisch und den Regenwurm, den Kolibri, die Gespenstheuschrecke und das Seepferdchen, auch das Kamel und die Sandfliege. Für den Bär hat er Honigkuchen gebacken, eine Grastorte für das Nilpferd und einen Sandkuchen für das Dromedar. Es wird ein rauschendes Fest, die Tiere essen, bis ihnen die Bäuche wehtun, und tanzen, bis sie kaum noch die Beine heben können.
Karla Schneider hat ein wirklich "heiteres" Buch gelesen, bei dem den Leser eine "launige und ausführliche Lektion" in Sachen "Rauschende Feste feiern" erwartet. Es beginnt erst einmal mit dem Schreiben unzähliger Einladungen, und dem darauf folgenden Eintreffen all jener verzückten Zusagen. Darauf folgt auf Seiten der Gäste das Basteln unglaublicher Mengen von skurrilen Geschenken, auf Seiten des gastgebenden Eichhorns die Sorge um das leibliche Wohl der Gäste. Besonders vom "Catering des Gastgebers Eichhorn", das den Vorlieben der Gäste Rechnung trägt, zeigt sich Karla Schneider begeistert. Letzte Zweifel ob der terminlichen Eindeutigkeit sind schnell verflogen und das Fest kann in all seiner Heiterkeit beginnen. Romantik darf natürlich auch nicht fehlen und so sei das Buch am Ende vor allem auch eines, "aus dem man Zärtlichkeit lernen kann". Schon der Vorläufer sei von "schmetterlingshafter, witziger Zärtlichkeit gewesen", daher ist die Rezensentin überaus glücklich darüber, dass das Autorenduo die Arbeit, wenn auch bei einem neuen Verlag, fortgesetzt hat.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…