Als leitendem Angestellten einer Baufirma, die im Auftrag der Organisation Todt für die Reichsbahn arbeitete, gelang es dem "jüdischen Oskar Schindler", rund 50 Glaubensgenossen vor dem sicheren Tod zu retten. Bachners Taten widerlegen die Mär von der jüdischen Passivität während des 2. Weltkriegs.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "hm." begnügt sich in seiner Kurzrezension des Bandes im wesentlichen mit einer Nacherzählung des Lebens des Wilhelm Bachner, der in der Maske des "Ariers" bei der Reichsbahn arbeitete und zahlreiche Juden aus dem Warschauer Ghetto rettete. Die Verlagswerbung, die Bachner als "jüdischen Oskar Schindler" preist, nennt der Rezensent "wenig glücklich".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…