Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.06.2000
Angelika Dörfler-Dierken möchte diese zwei Bände nicht nur (zukünftigen) Pfarrern und Religionslehrern ans Herz legen, sondern allen Lesern, die sich für die Geschichte der Reformation interessieren. Denn ihrer Ansicht nach enthalten die Bände nicht nur die "grundlegenden Daten" zu dieser Epoche. Vielmehr überzeuge die Studie durch die "ansprechend aufbereitete und theologisch überzeugende Konzeption" sowie durch die Auszüge aus zeitgenössischen Quellen in moderner Übersetzung. Dass zur Mühlen sich bei seiner Darstellung sehr auf das Leben und Wirken Martin Luthers konzentriert, dabei jedoch andere Reformatoren wie auch die "Neuformierung des römischen Katholizismus" etwas in den Hintergrund rücken, scheint der Rezensentin zwar erwähnenswert. Der Stärke des Buches tut dies ihrer Meinung nach jedoch keinen Abbruch. Dörfler-Dierken weist darauf hin, dass zur Mühlen auch zum aktuellen Streit über die "Gemeinsamen Erklärung über die Rechtfertigung" Stellung bezieht und deutlich macht, dass "die römisch-katholische Lehre und diejenige der Protestanten unvereinbar sind".
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