Jürgen Sprenzinger

Arbeit? Nein danke!

Cover: Arbeit? Nein danke!
Sprenzinger Verlag, Augsburg 2007
ISBN 9783981063936
Gebunden, 243 Seiten, 11,95 EUR

Klappentext

Was macht ein Mensch, der von den Firmen ständig nur Absagen auf seine Bewerbungen erhält? Er ist enttäuscht, vielleicht auch verärgert, schließlich resigniert er mutlos. Das muss nicht sein! Sollte Ihnen so etwas widerfahren, dann revanchieren Sie sich - absagen können Sie nämlich auch, dazu muss man kein Personalchef sein. Vielleicht so: "Hiermit schicke ich Ihnen Ihre Stellenanzeige zu meiner Entlastung zurück, wünsche Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und Ihrem Unternehmen auch ohne meine Mitwirkung viel Erfolg."

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.09.2007

Die Antworten auf Stellenanzeigen in Zeitungsannoncen, die Jürgen Sprenzinger an große Firmen geschickt hat, in denen er sein Bedauern ausdrückt, warum die jeweilige Stelle für ihn leider nicht in Frage kommt, fand Alex Rühle sehr amüsant. Bücher mit Anfragen an Institutionen oder Behörden habe es früher schon gegeben, dabei seien die antwortenden Schreiben wegen ihrer geradezu rührenden Ernsthaftigkeit zumeist witziger gewesen als die häufig eher etwas doofen Fragen, meint der Rezensent. In diesem Fall aber gewinnen die Antwortbriefe des Autors ihre umwerfende Komik aus dem Umstand, dass hier ein Individuum Zeitungsannoncen ganz persönlich nimmt und sich dabei, statt sich wie allgemein üblich marktgerecht zu präsentieren, bestimmt und selbstbewusst von den Anforderungen beziehungsweisen zw. des modernen Arbeitsmarkts distanziert, so Rühle angenehm berührt.
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