Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.04.2003
"Klar und verständlich", lobt Claudia Bröll, würden die Autoren dieses Bands auf knapp 120 Seiten beschreiben, wie das von ihnen vorgeschlagene neue Arbeitsmarktinstrument, die gemeinnützige Beschäftigung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern, "wirken könnte". Lesenswert findet die Rezensentin außerdem die Ausführungen der beiden Ökonomen von der Universität Köln zu den Unzulänglichkeiten der traditionellen Arbeitsmarktinstrumente - weshalb sich das Buch auch für Studenten eigne sowie für alle, die "theoretische Kenntnisse aus dem Volkswirtschaftsstudium auffrischen wollen". Die Idee der beiden Autoren erscheine zunächst einmal "bestechend". Jedoch würden die Autoren auf einige Fragen nach deren Umsetzbarkeit "die Antworten schuldig" bleiben. Aus Mangel an "produktiven" Einsatzmöglichkeiten etwa, meint Bröll, stünde, würden die Vorschläge der Autoren umgesetzt, zu befürchten, dass "sich die Kommunen zu riesigen Beschäftigungsgesellschaften wandeln, in denen Arbeitslose pro forma einer Beschäftigung nachgehen". Einer Reihe solcher Kritikpunkte unbeschadet gebe das Buch jedoch, schließt die Rezensentin, "einige Denkanstöße" für die "dringend notwendige Diskussion über eine wirkungsvolle Arbeitsmarktpolitik".
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