Mit 32 s/w und 4 farbigen Abbildungen. Zwischen 1650 und 1800 gab es kaum ein Jahr, in dem die europäischen Armeen nicht Festungen belagerten oder Schlachten austrugen. Feldakten, zeitgenössische Bildquellen und persönliche Aufzeichnungen von Kriegsteilnehmern dokumentieren die allgemeinen Strukturmerkmale der Kriegsführung dieser Zeit. Krieg und Kriegsführung waren konstitutiver Bestandteil der adligen Lebenswelt und wurden von epochenspezifischen Normen und Eigenheiten des adligen Selbstverständnisses wie Ehre oder Courtoisie beeinflusst und bestimmt. Gleichermaßen wie Zeremoniell, Kunst oder Festkultur unterlag auch die Kriegsführung den Vorgaben der herrschaftlichen Repräsentation und Selbstdarstellung. Jürgen Luh legt dar, wie der Ästhetik des Kriegsgeschehens gegenüber der Effizienz von Waffen und Ausrüstung der Vorzug gegeben wurde. Infolgedessen unterblieben in verschiedenen militärischen Bereichen bewusst Veränderungen, die für den Dienst im Feld sinnvoll und leicht ausführbar gewesen wären. Doch rangierte in sämtlichen europäischen Armeen der Zeit gesellschaftliche Konvention vor technisch-taktischer Innovation.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,…