Joakim wartet auf sein neues Brüderchen. Mama und Papa sind unterwegs ins Krankenhaus. Es ist noch Nacht. Plötzlich landet jemand kopfüber im Apfelbaum. Es ist Mika vom fernen Planeten Eljo. Eigentlich hat Joakim immer gedacht, dass er ganz gut über seine Welt Bescheid wüsste. Aber wenn er etwas erklärt, versteht ihn Mika nicht. Aus der ersten Frage entstehen immer mehr neue, und langsam begreifen Joakim und Mika, woher alles Leben auf der Welt kommt und wie es sich entwickelt hat.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
"Erbauungsliteratur" ist das, findet Friedrich Wilhelm Graf in einer ziemlich ungnädigen Kritik. Die Geschichte eines Jungen, der allein zu Haus ist, weil seine Mutter im Krankenhaus ein Geschwisterlein zur Welt bringt, und die Figur des Außerirdischen, die dem Jungen die narzißtische Kränkung verarbeiten hilft, kommen Graf recht kitschig vor: Joaqim ist "peinlich altklug" Das sei weniger ein Buch für Kinder als für regressionssüchtige Eltern.
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