Klappentext

Mit Illustrationen von Johann Brandstetter. Wer sind wir Menschen? Woher kommen und wohin gehen wir? Gehören wir zur Natur oder stehen wir über ihr? Und was macht uns zu einer Menschheit, obwohl wir so verschiedene Sprachen, Religionen und Gebräuche haben? Ausgehend von alltäglichen Erfahrungen, die wir alle machen, führt uns Josef H. Reichholf durch die Entstehungsgeschichte des Menschen und der Natur. Dabei verknüpft er in verständlicher Weise Grundlagenwissen aus der Biologie mit verblüffenden Erkenntnissen der neuesten Forschung. Und er wirft Blicke in die Zukunft, in der neue Technologien die Menschen immer stärker vernetzen. Daher ist es wichtiger denn je, zu wissen, wie Neues in der Evolution entsteht und sich durchsetzt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.06.2016

Der Evolutionsforscher Reichholf springt in seinem Buch gekonnt zwischen Chemie, Biologie und Soziologie hin und her, schreibt Fritz Göttler. Für den hier durch die Wissenschaftsgeschichte reisenden Rezensenten fühlt es sich an, als begleite er Reichholf persönlich durch vergangene Zeiten und fremde Länder, so anschaulich schreibt der Autor. Gut gefällt Göttler zudem, dass sich in seinen Augen der Autor vor allzu eindeutigen Sichtweisen scheut, dass er nie vereinfacht und stattdessen kritisch hinterfragt. So fällt das Urteil des Kritikers durchweg positiv aus, er entdeckt in dieser Geschichte von Mensch und Natur gar "ein Moment von Jules Verne".
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