Yuval Noah Harari

Homo Deus

Eine Geschichte von Morgen
Cover: Homo Deus
C. H. Beck Verlag, München 2017
ISBN 9783406704017
Gebunden, 576 Seiten, 24,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. In seinem Kultbuch Eine kurze Geschichte der Menschheit erklärte Yuval Noah Harari, wie unsere Spezies die Erde erobern konnte. In "Homo Deus" stößt er vor in eine noch verborgene Welt: die Zukunft. Was wird mit uns und unserem Planeten passieren, wenn die neuen Technologien dem Menschen gottgleiche Fähigkeiten verleihen - schöpferische wie zerstörerische - und das Leben selbst auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben? Wie wird es dem Homo Sapiens ergehen, wenn er einen technikverstärkten Homo Deus erschafft, der sich vom heutigen Menschen deutlicher unterscheidet als dieser vom Neandertaler? Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir? In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns ganz allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 16.02.2017

Spätestens seit seiner "Kurzen Geschichte der Menschheit" schätzt Elisabeth von Thadden den israelischen Historiker Yuval Noah Harari. Entsprechend angetan liest sie dieses Buch, in dem Harari die Geschichte vom Homo sapiens bis zum sogenannten "Homo Deus" erzählt, der als Anhänger einer "totalitär technikversessenen Daten-Religion" das Bewusstsein verliert und sich in seiner Gier schließlich selbst überflüssig macht. Wucht und Klarsicht dieser Studie lassen die Rezensentin Hararis "Prophetenalarmpose" schnell verzeihen.