Aus dem Englischon von Catharine Hornung. Los Angeles, Sommer 1976: Durch einen verrückten Zufall lernt die junge Athenerin Calista einen witzigen Herrn mit österreichischem Akzent kennen, ohne zu ahnen, dass es das Kino-Genie Billy Wilder ist, Schöpfer von unsterblichen Filmen wie Manche mögen's heiß. Die Begegnung wird ihr Leben verändern. Als Dolmetscherin begleitet sie den Regisseur und seine glamouröse Filmcrew auf die verschlafene griechische Insel Madouri, wo er seinen vorletzten Film Fedora dreht, dann weiter nach München und Paris. Während es für sie eine traumwandlerische Reise ist, sieht sich der jüdische Exilant Wilder mit seiner Geschichte konfrontiert.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 10.11.2021
Rezensent Johannes Kaiser hat Spaß an Jonathan Coes literarischem Porträt Billy Wilders. Coe gelinge es, belegte Zitate Wilders, biografische Fakten und frei entwickelte Szenen zu einem ebenso stimmigen wie unterhaltsamen und lebendigen Porträt des Regisseurs zu komponieren. Der Kniff, das Ganze als Erinnerung einer jungen Griechin zu erzählen, die als Wilders Dolmetscherin gearbeitet hat, geht auch auf, findet Kaiser.
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