Aus dem Englischen von Sofia Blind. Vier Jahre lang bewirtschaftet John Lewis-Stempel ein Waldstück im Südwesten Herefordshires nach dem Vorbild unserer Vorfahren - wie es in den Zeiten vor der Industrialisierung üblich war. In dem gerade einmal dreieinhalb Hektar großen Mischwald geht der Autor auf die Jagd, beschneidet Bäume und siedelt Schweine und Kühe an.Dies ist das Tagebuch des letzten Jahres. John Lewis-Stempel ist der Wald vertraut geworden. Er kennt ihn von den Wurzeln der Buchen bis zu den Kronen der Eichen und auch sämtliche Tiere, die dort leben: die Füchsin, die Fasane, die Waldmäuse und Käuze. Für viele der Tier- und Pflanzenarten sind Wälder wie der Cockshutt Wood die letzte Zuflucht.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 19.02.2020
Rezensentin Eve Hepper fühlt pures Glück, wenn sie den Waldhüter und Naturschriftsteller John Lewis-Stempel in seinen Wald, zu den Schweinen begleitet. Das Buch macht's möglich, erklärt der Leserin Methoden traditioneller Waldbewirtschaftung, schreibt Waldgeschichte und bietet Beobachtungen der Flora und Fauna in Tagebuchform, lobt die Rezensentin. Ganz ohne zu romantisieren, erzähle der Autor vom Schuften in der und für die Natur, von der Heilkraft des Holunders, vom Kauzruf in B-Dur und Eichelkaffee. Ein Glück für Mensch und Tier, meint Hepper.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…