Aus dem Englischen von Ulrike Kretschmer. Helen Macdonald sieht in der Natur, was anderen verborgen bleibt. In ihrem lange erwarteten neuen Buch nimmt sie uns mit zu den Abendflügen der Mauersegler, erzählt von wilden Tieren, Mythen und Märchen, und führt in versteckte Lebensräume, die heute im Verschwinden begriffen sind. Über die Entfremdung von der Natur wird überall gesprochen. Doch was bedeutet das wirklich? Helen Macdonald zeigt, dass wir uns selbst nur im Wechselspiel mit unserer Umwelt wirklich verstehen können - und was wir verlieren, wenn wir unseren Platz auf dem Planeten nicht radikal überdenken.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 18.05.2021
Rezensentin Susanne Billig schwärmt für Helen Macdonalds Essays, die sich in diesem Buch locker aneinanderreihen. Die kursorische, doch innige Art, wie sich die Autorin hier mit toten Vögeln, winterlichen Wäldern und Gewittern, Hirschen, aber auch mit dem Brexit oder mit dem Schicksal von Flüchtlingen befasst, zieht Billig hinein. Manchmal wünschte sie, die Texte wären länger und endeten nicht so abrupt. Doch ihr zurückgenommenes Schillern bezaubert sie.
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