Aus dem Englischen von Ulrike Kretschmer. Helen Macdonald sieht in der Natur, was anderen verborgen bleibt. In ihrem lange erwarteten neuen Buch nimmt sie uns mit zu den Abendflügen der Mauersegler, erzählt von wilden Tieren, Mythen und Märchen, und führt in versteckte Lebensräume, die heute im Verschwinden begriffen sind. Über die Entfremdung von der Natur wird überall gesprochen. Doch was bedeutet das wirklich? Helen Macdonald zeigt, dass wir uns selbst nur im Wechselspiel mit unserer Umwelt wirklich verstehen können - und was wir verlieren, wenn wir unseren Platz auf dem Planeten nicht radikal überdenken.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 18.05.2021
Rezensentin Susanne Billig schwärmt für Helen Macdonalds Essays, die sich in diesem Buch locker aneinanderreihen. Die kursorische, doch innige Art, wie sich die Autorin hier mit toten Vögeln, winterlichen Wäldern und Gewittern, Hirschen, aber auch mit dem Brexit oder mit dem Schicksal von Flüchtlingen befasst, zieht Billig hinein. Manchmal wünschte sie, die Texte wären länger und endeten nicht so abrupt. Doch ihr zurückgenommenes Schillern bezaubert sie.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…