Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit und Martina Tichy. Als an Alfies fünftem Geburtstag der Erste Weltkrieg ausbricht, verspricht sein Vater, nicht in dem Kampf zu ziehen und bricht sein Wort am Tag darauf. Vier harte Jahre später geht Alfie heimlich arbeiten, um seine Mutter zu unterstützen. Er ist davon überzeugt, dass er seinen Vater nie wiedersehen wird. Doch dann erfährt Alfie zufällig, dass sein Vater in einer Klinik für traumatisierte Soldaten behandelt wird. Und er beschließt, ihn nach Hause zu holen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10.2014
John Boynes Kinderbuch über den Ersten Weltkrieg ist laut Alexandra Belopolsky eine sichere Bank. Einerseits findet sie den Erscheinungstermin im Gedenkjahr gut gewählt, andererseits aber erzählt der Autor die Geschichte des kleinen Alfie Summerfield, der in die Wirren des Krieges gerät, als Märchen, das die Rezensentin in seiner genauen Durchleuchtung der Schrecken und der Heuchelein der Erwachsenen überwältigt. Belopolsky hat keine Frontromantik zu befürchten, stattdessen staunt sie über den kindlichen Optimismus der Hauptfigur angesichts von Ungerechtigkeit und blutigem Leid, das der Autor laut Rezensentin mit großer Offenheit schildert. Ein Happy End gibt es dennoch, versichert Belopolsky.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…