Durchgehend zweisprachig Französisch/Deutsch. Der 1. Juli 1916 markiert den ersten Tag der Schlacht an der Somme, die als verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs in die Geschichte einging - allein am ersten Kampftag fielen etwa 20 000 Soldaten. Joe Sacco vermittelt uns in seinem sieben Meter langen Panoramabild einen Eindruck der blutigen Ereignisse, begleitet von einem Text des amerikanischen Historiker Adam Hochschild, der uns den Ablauf dieses schrecklichen Tages chronologisch schildert.
Künstlerisch konsequent und höchst beeindruckend wirkt das Leporello zur Schlacht an der Somme 1916, das der zeichnende Journalist Joe Sacco hier vorlegt, auf den Rezensenten Michael Brake. Brake hält diesen Kriegs-Comic für eine der bemerkenswertesten Publikationen zum Gedenkjahr 2014, ein Kriegspanorama alter Pracht und stupender Detailgenauigkeit, das sich dem Betrachter erst bei genauem Hinsehen ganz erschließt. Dass Sacco ohne Text und Begrenzungslinien arbeitet, dafür mit sachlichen Strichen aus vielen Einzelheiten, den Vorbereitungen der Schlacht mit Pferden und 120.000 Mann, den Vorgängen in den Schützgräben und schließlich dem blutigen Chaos der Schlacht selbst, ein organisches, wenngleich distanziertes Ganzes schafft, scheint Brake zufolge gut zu funktionieren. Historische Hintergrundinformationen entnimmt der Rezensent dem Beiheft von Adam Hochschild.
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