Dieser großformatige Band bietet Handschriftenfaksimiles von 100 Autorinnen und Autoren deutscher Sprache aus 450 Jahren: vom ersten leidenschaftlichen Impuls der Feder bis zur eigenhändig überarbeiteten Schreibmaschinenabschrift, vom Stammbuch- oder Albumblatt bis zur herausgerissenen Kontobuchseite.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Thomas Kapielski ist angetan, wenn er auch nicht so recht weiß, warum. Ein "Prunkstück" sei das Buch, aber irgendwie auch spannend - zumindest bis die Moderne in Gestalt von Heinrich Böll und Sarah Kirsch hereinbricht. Das sind offenbar Autoren, die er nicht sonderlich schätzt. Die Handschriften vor 1850 findet Kapielski dafür allesamt "bezaubernd". An Ende nutzt er dann noch die Gelegenheit, gegen die Rechtschreibreform Stimmung zu machen: "Unsere Besten ... schreiben ausschließlich mit ß!"
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