Aus dem Italienischen von Stefanie Malleier. Ins Wasser zu springen ist doch echt ne Kleinigkeit, oder? Falsch! Wenn man am Ende eines Sprungbretts steht, wird es zu einer furchteinflößenden Herausforderung … Wird unser Held den Mut finden, den Sprung zu wagen? Ein urkomisches Bilderbuch für alle, die schon einmal voller Angst wie angewurzelt am Beckenrand standen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 11.10.2025
Mit Freude taucht Rezensent Thomas Ittenbach in dieses Bilderbuch ein, das von einem handelt, der sich das Eintauchen nicht traut. Der Held steht bei Joaquín Camp auf einem Dreimeterbrett und mag nicht springen, lesen wir, er stellt sich vor, dass im Becken unten Raubfische schwimmen, überlegt, ob er nicht lieber auf dem Brett campieren möchte und so weiter. Wie sehr auch die Leute hinter ihm drängen, er möchte jedenfalls vorläufig noch nicht. Camp findet immer wieder neue, überraschende Bilder für diese Situation, freut sich Ittenbach. Ein wunderbares Buch für alle, die gelernt haben, sich über sich selbst und auch über vermeintliche Helden lustig zu machen, lobt der Rezensent.
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