Ein kleines Mädchen traut sich nicht in ihr Bett, denn: Da liegt eine Kuh! Schnell wird der Vater zu Hilfe geholt, doch er kann keine Kuh entdecken. Später erzählt das Mädchen aufgeregt, dass die Kuh jetzt mit einer Ente Karten spielt. "Was für eine lebhafte Fantasie", denkt der Vater. Doch als er selbst zurück in sein Bett möchte, ist da schon jemand ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.04.2026
Viel Freude hat Rezensentin Ingeborg Ruthe an diesem Bilderbuch. Es dreht sich um eine freundliche Kuh, die bei der Tochter im Bett sitzt, gerade als die vom Vater ins Bett gebracht werden soll. Wir sehen sie, die Tochter sieht sie, der Vater aber nicht. Um das Zubettgehen und den Unwillen dazu geht es im Buch, und Texter Daniel Fehr sowie Illustrator Jorge Martin lassen sich einiges dazu einfallen. So tauchen neben der Kuh bald noch andere Tiere auf, wobei die flotte Handlung stets lustig bleibt und nie ins Beängstigende kippt. Auch die klaren, kräftig bunten Bilder, die das alles begleiten, gefallen Ruthe gut. "Herzerfrischend", findet die Kritikerin das, auch dank der schlauen Dialoge und einem klugen Ende.
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