Herausgegeben von Klaus Reichert. Mit Beiträgen u.a. von: Peter Eisenberg, Georges-Arthur Goldschmidt, Hartmut von Hentig, Uwe Pörksen, Klaus Reichert und Hans Wollschläger.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.10.2007
Dass sich die Liebhaber der Sprache nicht als ambulante Desinfekteure gegen den falschen Sprachgebrauch verstehen, wie so mancher Staatsminister, erleichtert Andreas Dorschel ungemein. Lieber schaut er, was die "Erotiker der Wörter" unter den von Klaus Reichert versammelten Glossen-Schreibern zum gegenwärtigen Zustand der deutschen Sprache zu sagen haben. Die, freut sich Dorschel, können sich begeistern für "Sprachschönheiten", wie sie sich andererseits fürchten können vor "Sprachdummheiten". Das Geheimnis der Sprache, ahnt der Rezensent, ist da nicht mehr weit.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…