Aus dem Englischen und mit einem Nachwort von Ursula Gräfe. Bis heute begeistert Jane Austen die Welt mit ihren Werken. Auch als Verfasserin von Briefen beweist Jane Austen Verstand und Gefühl. Neben dem facettenreichen, ironischen Bild der ländlichen Gesellschaft und ihrer Zerstreuungen eröffnen die Briefe an Cassandra, die ältere Schwester und engste Vertraute, auch einen Blick auf die ganz persönlichen Seiten der Autorin. Sie sind Aufzeichnungen einer selbstbewußten Frau, deren geistige Unabhängigkeit eine durch und durch moderne Persönlichkeit offenbart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.01.2010
Wer Jane Austen, die laut Tobias Döring "populärste" Schriftstellerin der Weltliteratur, abseits ihrer wohlbekannten Werke entdecken will, hat mit vier Taschenbüchern nun Gelegenheit dazu, die der Rezensent vorstellt. Aus Jane Austens Briefen an ihre Lieblingsschwester Cassandra, die nun in einem Auswahlband wieder zu haben sind, lässt sich erstaunlich wenig zu ihrem Schriftstellerinnendasein entnehmen, dafür umso mehr scharfzüngige Beobachtungen der gehobenen englischen Gesellschaft und ihres häuslichen Lebens, stellt der Rezensent fest. In jedem Fall aber lasse sich in den Briefen Austens "unbändige Lust" an der Beobachtung und an der Gestaltung dieser Beobachtungen in Sprache eindrucksvoll erkennen, findet Döring.
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