Herausgegeben von Martin H. W. Möllers und Robert Chr. van Ooyen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.04.2004
Manfred Funke berichtet, dass in diesem "Jahrbuch für Öffentliche Sicherheit" dreißig Spezialisten "Pläne und Bausteine zur Abstellung der Mängel im Institutionengefüge" der "Sicherheitsarchitektur" in der EU vorstellen, also zum Beispiel Pläne für die "funktionale Präzisierung der erforderlichen Schlagkraft gegen das organisierte Verbrechen". Für Funke beweist der Band, dass die Spezialisierung der Disziplinen, die sich wissenschaftlich mit der öffentlichen Sicherheit befassen, zunehme. Und die hier schreibenden "Praktiker" würden zudem die Realität und die Rhetorik der Politiker "ganz handfest" entmischen. Die Hoffnung auf "praktische Bündelung aller Kräfte" zur Abwehr grenzüberschreitender Kriminalität und terroristischer Bedrohungen nehme aber trotzdem ab, oder stagniere doch zumindest, findet der Rezensent.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…