Herausgegeben von Gabriele von Arnim, Volkmar Deile, Franz-Josef Hutter, Sabine Kurtenbach und Carsten Tessner in Verbindung mit der deutschen Sektion von amnesty international, dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte (Wien) und dem Institut für Entwicklung und Frieden (Duisburg). Auch die zweite Ausgabe des `Jahrbuchs Menschenrechte` hat zum Ziel, sich aktiv in die politische Diskussion um den Begriff der Menschenrechte und seine Inhalte einzumischen und über den Stand der Durchsetzung der Menschenrechtsidee in ausgewählten Regionen und Ländern zu informieren. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Formen der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen. Autorinnen und Autoren dieses Bandes sind u.a. der UN-Generalsekretär Kofi Annan, die UN-Menschrechtshochkommissarin Mary Robinson, der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum, die Professoren Friedhelm Hengsbach und Franz Nuscheler.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.2000
Die Autoren des Bandes hätten auf einem "unübersichtlichen und undurchsichtigen Gelände" achtbare Arbeit geleistet, befindet der Rezensent Gregor Schöllgen. Ausgesprochen nützlich und mitunter überraschend sei eine Übersicht über die verschiedenen Menschenrechtsstatuten und -abkommen und den Stand ihrer Ratifikation in verschiedenen Ländern. Den Grundgedanken des Bandes, die Erinnerung als "Teil der Konfliktprävention" zu begreifen, teilt Schöllgen - im Unterschied, wie er nur leise andeutet, zu manchen in einzelnen Beiträgen vertretenen Thesen.
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