Herausgegeben von M. Brenner, A. Kauders, G. Reuveni und N. Römer. Das zweisprachige Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts/Simon Dubnow Institute Yearbook bildet den Kern der Publikationstätigkeit des Instituts. Die breit angelegten Überblicksaufsätze und die Spezialstudien im Hauptteil widmen sich der Geschichte einzelner Judenheiten in Mittel-, Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa. Verschiedenartige methodische Zugänge stehen im Jahrbuch/Yearbook gleichberechtigt nebeneinander Diplomatie- und Politikgeschichte, ebenso wie Sozial-, Rechts- und Gedächtnisgeschichte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2004
In seiner Kurzkritik des zweiten Jahrbuchs des Leipziger Simon-Dubnow-Instituts zeigt sich der Rezensent mit dem Kürzel tm äußerst angetan. Der Band mit Beiträgen zu jüdischer Geschichte und Kultur in ganz Europa bietet "umfassenden Einblick", lobt tm. Er erwähnt zustimmend den Beitrag von Mariana Hausleitner, die sich mit dem Einfluss unterschiedlicher "Staatsverfassungen" auf die Entfaltung jüdischen Lebens beschäftigt und hebt auch den Aufsatz über Odessa von Guido Hausmann lobend hervor. Als "besonders beachtenswert" streicht der Rezensent auch einen Beitrag zu jüdischer Geschichtsschreibung von Michael G. Müller heraus, der den Historiker Majer Balaban vorstellt. Insgesamt ein "sorgfältig betreutes" Buch, lobt tm zufrieden.
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