Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.07.2004
In einer Mehrfachbesprechung widmet sich Michael Mayer all den Neuerscheinungen von Jacques Derrida, die sich im Laufe des vergangenen Jahres so auf seinem Schreibtisch angesammelt haben. Den Titel dieses Bandes erklärt der Rezensent damit, dass er eine Rede enthält, die Derrida anlässlich einer Ausstellung der Bilder und Zeichnungen Antonin Artauds im MoMA hielt. Anderseits ist er eine Anspielung auf Artauds selbstgewählten Beinamen "Momo" - Narr. Verblüffend findet der Rezensent die tiefe Aversion, die Derrida hierin gegenüber Artaud zu erkennen gibt - beziehungsweise gegenüber dem "Doktrinären" seiner Kunst. Dabei, betont Mayer handelt es sich jedoch um eine Feindschaftserklärung gegenüber einem privilegierten, weil immerhin "schmerzenden Feind".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…