Herausgegeben von Günter Breuer, Jürgen Jaehrling und Ulrich Schröter. Der zweite Band der Ausgabe bietet drei kritisch herausgegebene und kommentierte Individualbriefwechsel der Brüder Grimm, die in die Wissenschaftspraxis der Germanistik zwischen 1837 und 1863 einführen. Franz Pfeiffer und Karl Bartsch gehörten neben Karl Müllenhoff und Rudolf von Raumer zu den namhaftesten Vertretern jüngerer Generationen, zu deren Zeit sich die Germanistik wie die anderen Neuphilologien im wissenschaftlichen Institutionengefüge Deutschlands allgemein etablierte. Pfeiffer und Bartsch bieten von Außenpositionen aus eine Perspektive auf diesen Prozess, während die Berliner Schule Lachmanns, Müllenhoffs und Haupts auf den Höhepunkt ihrer Hegemonie zusteuerte. Die Korrespondenz mit dem Juristen Gabriel Riedel, der an der Universität Göttingen als Universitätssekretär angestellt war und nebenbei zu einem der fleißigsten und verdienstvollsten Mitarbeiter an der Quellensichtung für das Grimmsche Wörterbuch wurde, steht daneben für die besonderen Potentiale einer noch nicht völlig institutionalisierten, vielfältigem Engagement offenenstehenden Wissenschaftspraxis. Die kritischen Apparate und Kommentare zu den Briefen erscheinen hier in lemmatisierter Form jeweils nach dem Brief.
Siri Hustvedt: Ghost Stories Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt… Kev Lambert: Möge uns die Freude bleiben Aus dem Französischen (Quebec) von Frank Weigand. In seinem neuen Roman beschreibt Kev Lambert den kometenhaften Aufstieg und Fall der Quebecer Stararchitektin Céline Wachowski:… Adrian H. Koerfer: Das glaubt mir doch kein Mensch Adrian H. Koerfer erzählt von einer Kindheit und Jugend zwischen großem Wohlstand und brutaler emotionaler Kälte. Aufgewachsen im Schatten eines abwesenden Vaters, betreut… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…