Emma ist neun Jahre alt und geht in die vierte Klasse. Opa Meume ist fünfundachtzig und sitzt den ganzen Tag in seinem Sessel. Als Oma Meume noch gelebt hat, war alles anders: Die beiden haben viel gelacht und hatten immer Zeit für Emma. Doch jetzt sieht Opa Meume grau und traurig aus. Da denkt Emma sich ein »Erste-Hilfe-Programm« aus, um wieder Farbe in sein Leben zu bringen ...
Als "bewegendes Debüt" lobt Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel dieses Kinderbuch über das Sterben und Loslassenkönnen. Die Münchner Autorin Maggie Schneider zeichne hier das bewegende Bild eines ebenso mutigen wie sensiblen Kindes, das mehr Verständnis für die Not eines alten Menschen, seines Großvaters, habe, als die Erwachsenen. Nicht nur die Geschichte greift der Rezensentin an Herz und Hirn. Auch die Zeichnungen der Künstlerin Jacky Gleich werden hochgelobt, die aus Menzels Sicht Gefühle wie Glück, Trauer und Schmerz mindestens so meisterhaft wie der Text zu spiegeln wissen.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…