Carolina ist begabt, eigenwillig bis zur Sturheit und manchmal auch ungebremst explosiv - so stürzt sie kopfüber ins Erwachsenwerden. Ob sie den unerschöpflichen Geschichten der Prager Großmutter lauscht, ob sie im Ballett tanzt oder für die Schultheatergruppe unter Anleitung des skurrilen Herrn Karas auf Befehl jämmerliche Tränen vergießen lernt ? Carolina tut, was sie tut, mit Haut und Haar und genauso heftig verliebt sie sich natürlich auch in Lev, den Löwenmähnigen
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.04.1999
Maria Frisé lobt „Carolina“ als ein „lebendiges Bild von einer Jugend unter schwierigen Verhältnissen“ in der Tschechei. Carolinas Vater ist als „Verrätersohn“ mit der Familie in die Provinz verbannt worden und muß sich dort als Tankwart durchschlagen. Carolina sei ein tatkräftiges und mutiges Mädchen, "in dem sich Gleichaltrige gerne wiederfinden werden“. Die deutsche Übersetzung findet Frisé allerdings etwas zu sorglos für ein literarisch anspruchsvolles Werk.
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