Aus dem Ungarischen von Peter Nate und György Jozsa. Mit einer historischen Einführung von Istvan Nemeth.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.10.2000
"Endlich wieder einmal Diplomaten-Erinnerungen, die neugierig machen", freut sich unser Rezensent, nicht allerdings, ohne anzumerken, dass die Erinnerungen des ungarischen Botschafters István Horváth, um die es hier geht, erst ab Seite 130 interessant werden. Erst im zweiten und letzten Drittel des Bandes nämlich werden sie zum "Bericht eines Eingeweihten" in die Annäherung Ungarns an den Westen, von der Horváth zu erzählen weiss, war er als Botschafter in Bonn doch selbst daran beteiligt. Die detailreiche Schilderung der diplomatischen Vorgänge aber, die Hefty an dieser Stelle folgen lässt, entnehmen wir lieber gleich dem besprochenen Buch. Soviel Diplomatie muss sein.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…