Aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort von Petra-Susanne Räbel. Mirabeau war einer der gefürchtetsten Publizisten seiner Zeit, Verfechter einer konstitutionellen Reform nach englischem Vorbild und wortmächtiger Vordenker der französischen Revolution. 1789 ließ er sich offiziell vom Adel zurückweisen und in Aix-en-Provence vom Dritten Stand in die Generalstände wählen. Er war Mitglied des Jakobinerklubs und später der Nationalversammlung, deren Präsident er kurz vor seinem Tod wurde. Als "Le Rideau levé, ou l'Education de Laure" 1786 anonym erschien, hatte Mirabeau bereits ein abenteuerliches Leben hinter sich, das ihn mehrmals entweder hinter Gittern sah oder als gefeierten Redner im Gerichtssaal, wenn es galt, den eigenen, angeblich unschicklichen Lebenswandel zu verteidigen. Lauras Erziehung ist eins der freizügigsten erotischen Bücher der Aufklärung, mit dem Mirabeau für sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung der Geschlechter plädiert.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…