Mit s/w und farbigen Fotos. Mit einer Einleitung von David Malin. Übersetzer: Sebastian Vogel, Susanne Kuhlmann-Krieg. Der Bildband kartografiert die Bandbreite der schier unendlichen Welt der Wissenschaft - von den kleinsten Partikeln auf unserem Planeten bis hin zu den entferntesten Galaxien. Durch die Linsen von Mikroskop und Teleskop fotografiert, zeigen uns die Bilder die verschiedensten Lebensformen, Materien und Phänomene dieses Universums und navigieren uns durch eine unvertraute, erstaunliche Welt.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
343 Fotos - wenn ich richtig gezählt habe - von den "Spuren in einer Blasenkammer, die Protonen, Neutronen und Elektronen, die Bausteine der Atome nachweisen, bis zu einer Aufnahme des Hubble-Teleskops, die Tausende von Galaxien im Sternbild des Großen Bären zeigt. Der begleitende Text erklärt: "Die entferntesten Objekte sind die kleinen, unregelmäßigen blauen Wolken. Sie liegen fast am Rand des sichtbaren Universums. Ihr Licht begann seine Reise durch den Raum vor über zehn Milliarden Jahren, weshalb wir sie so sehen, als hätte das Universum erst ein Zehntel seines heutigen Alters. Sie sind klein und unreif - Struktur und Form der meisten heutigen Galaxien fehlen ihnen noch." Dazwischen der mit einem Rasterelektronenmikroskop bei 48 000 facher Vergrößerung festgehaltene Augenblick, da eine Samen- in eine Eizelle eindringt, der Kopf einer in eine Venusfliegenfalle geratenen Heuschrecke (17 fache Vergrößerung), die 1895 entstandene Röntgenaufnahme der Hand der Ehefrau des Physikers mit dem Ehering. Man findet auch eine Teleskopaufnahme vom Orionnebel, in dem - so erklärt das Buch - "vor unseren Augen", 1500 Lichtjahre von uns entfernt, neue Sterne geboren werden. Man sieht nur, was man weiß, lernt man auch hier wieder. Aber sähe man es nicht, wüsste man es dann?... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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