Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.07.2002
Auch wenn Tina Modotti es gern so gewollt hätte, meint Nico Bleutge in seiner Besprechung, sind ihre Fotografien beileibe nicht nur dokumentarische Materialien zum nachrevolutionären Alltag in Mexiko. Zum Glück, wie er schreibt, denn allzu oft hätten sich Künstler im Rausch des Politischen an die konkrete Aussage verkauft. Tina Modotti sei es bei aller Anstrengung nicht gelungen. So lobt Bleutge nicht nur die genau komponierten Texturen und das Flimmern des Arrangements auf den Fotografien der Modotti, sondern auch diese "feine Bändchen", das ihre schönsten Fotos versammele.
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