Text in englischer Sprache, durchgehend in Farbe illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 22.02.2003
Daniel Kothenschulte lobt diesen "prächtigen Bildband" ebenso generell wie im besonderen die "grundlegende und klar formulierte Werkmonografie" Peter Trippis, die der Band enthält. Vor allem freut sich der Rezensent aber darüber, dass sich mit beidem in der "hippen Kunstöffentlichkeit" nun womöglich ein Trend fortsetze, der zur Wiederentdeckung der "berauschenden Wirkung" von Malerei führen werde, die lange von anderen Medien vergessen gemacht wurde. Dieselben Medien würden nun nämlich dafür sorgen, dass auch die "große Stunde des John Waterhouse" schlagen könnte: Jeff Wall etwa und Andreas Gursky hätten die "Erhabenheitstür" geöffnet, in die nun auch Waterhouse' Erneuerung des "stilistischen Erbes der Präraffaeliten" und seine Feier eines zeitgenössischen Ideals "romantischer Mädchenhaftigkeit" einen Fuß stellen könnten. Außerdem weist Kothenschulte auf zwei popkulturell sehr einflussreiche Anhänger von Waterhouse hin: Walt Disney und Andrew Lloyd Webber.
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