Aus dem Amerikanischen übersetzt und herausgegeben von Alexander Pechmann. Für Herman Melville waren die bedeutendsten Schriftsteller der Weltliteratur vor allem eines: Meister in der großen Kunst, die Wahrheit zu sagen. "Moby Dick" stellte seine eigene Meisterschaft unter Beweis, doch auch seine essayistischen Arbeiten, die hier zum ersten Mal übersetzt und sorgfältig kommentiert vorgestellt werden, sind selbstbewußte Annäherungen an dieses Ideal. Zivilisationskritik, Skeptizismus, Idealismus, Imagination, Ironie und ein vom demokratischen Gedanken durchdrungenes Kunst- und Kulturverständnis verbinden diese Texte über Walfang, amerikanische Literatur, Südseereisen und antike Skulpturen mit Melvilles ausufernden Romanwelten. Mit leichter Hand werden persönliche Erfahrungen mit Lektüren und leidenschaftlichen Appellen verknüpft. Dem Leser öffnet sich eine Schatzkiste voll funkelndem Sprachwitz und verblüffenden Assoziationen; zugleich sind diese Seiten ein kurzweiliger Einstieg und eine notwendige Ergänzung zum vielschichtigen Werk des großen amerikanischen Autors.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…