Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.12.2001
Ist die Schulzeit vorbei, endet eigentlich auch die Lektüre von Schulbüchern. So ist es zumindest Michael Birnbaum ergangen. Umso erstaunter zeigt sich der Rezensent, dass er das Geschichtsbuch für die Oberstufe über Westafrika, geschrieben vom Düsseldorfer Gymnasiallehrer und Hobby-Afrikanisten Herbert Prokasky, als "politisches Wissensbuch" regelrecht verschlungen hat. Der Autor hat über Jahre, berichtet der Rezensent, ein wahres Kaleidoskop an Materialien, Quellen, Literaturauszügen und wissenschaftlichen Werken gesammelt, das er für sein Buch spannend in Text, Landkarten, Bildern, Zeichnungen, Reproduktionen und Augenzeugenberichten aufbereitet habe. Lernen kann man hier viel, ist der Rezensent überzeugt, vor allem, eigene und in der ersten Welt verbreitete Fehlannahmen und -interpretationen über Afrika zu überwinden. Schade findet Birnbaum einzig, dass das Buch endet, wo die Gegenwart eigentlich beginnt: im Nigeria nach dem Bürgerkrieg um Biafra.
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