Chinua Achebe

Wie man unsere Namen schreibt

Essays
Cover: Wie man unsere Namen schreibt
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015
ISBN 9783596950201
Gebunden, 176 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Uda Strätling. "Mein Vater und ich", "Meine Töchter" - in 17 persönlichen, polemischen und politischen Essays betrachtet Chinua Achebe den Bogen seines Lebens. Kein Autor hat die Signatur, mit der ihn Afrika prägte, so deutlich beschrieben, analysiert und um seine Anerkennung gekämpft wie Achebe. In dem zum ersten Mal auf Deutsch vorliegenden Band erzählt er von seiner Kindheit, seiner Herkunft und seinem Erbe: von dem Kind in Nigeria bis zu dem Verkehrsunfall, der ihn über zwanzig Jahre an den Rollstuhl fesselte.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.12.2015

An die Menschen in Afrika sieht sich Rezensentin Angela Schader mit den Essays des Nigerianers Chinua Achebe erinnert. Mit den Worten des Autors bedeutet das, Strukturprogramme des Westens im Hinblick auf ihre Praktikabilität zu überdenken. Für Schader nimmt der Autor in Fragen wie diesen einen Standpunkt der Mitte ein. So auch, wenn Achebe der Kolonialherrschaft auch bessere Seiten abgewinnt. In weiteren Texten des Bandes erfährt Schader, wie Joseph Conrad zu einem dehumanisierten Bild Afrikas beitrug oder wie die einheimischen Eliten durch mehr politische Verantwortung zu einem anderen Afrika beitragen könnten.
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