Helmut Schümann

Der Pubertist

Ein Überlebens-Handbuch für Eltern
Cover: Der Pubertist
Rowohlt Verlag, Reinbek 2003
ISBN 9783498063689
Gebunden, 205 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Und plötzlich sind sie groß, die süßen Kleinen. Wissbegierig waren sie und folgsam. Dann, eines Tages, steht so ein Labbes oder so eine Zicke vor einem und mault rum: "Mir doch egal!" Der Pubertist ist geboren, es beginnt eine schaurige Zeit - für die Eltern. Was macht man, wenn die Kinder alles vergessen, was sie in zwölf, dreizehn Jahren gelernt haben? Wenn das Pubertistenzimmer nur noch auf Stelzen zu betreten ist, mit Gasmaske und Augen, die nichts mehr schrecken? Oder wenn der Sprössling eine Mitpubertistin heimbringt, die Türe schließt und nicht mehr gestört werden möchte?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.02.2004

Dieses Überlebenshandbuch, das keine Überlebenschance bietet, sondern Eltern vielmehr die Botschaft "gebt auf, Ihr habt sowieso verloren" propagiert, hat Anette Mentrup amüsiert. Der Autor Helmut Schümann erzähle mit "fatalistischer Selbstironie", unaufdringlich Autobiographisches verwendend, von dem pubertierenden "respektlosen Kotzbrocken", der den "armen" Eltern eines Tages gegenübersitzt und dessen Antwortrepertoire sich auf "Nö. Mhm. Weiß nich. Mhmngmanney!" beschränkt. Als Hilfe zur sachgerechten Behandlung jenes widerspenstigen Balges taugt das Buch jedoch nicht, verkündet Mentrup: "Wegen anfänglicher objektiver Unmöglichkeit."
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