Hellen van Meene

Porträts

Fotografien
Schirmer und Mosel Verlag, München 2004
ISBN 9783829601580
Gebunden, 96 Seiten, 29,80 EUR

Klappentext

Mit einem Text von Kate Bush.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.06.2005

Der mit "mau" zeichnende Rezensent wirkt angesichts der Bilder Hellen van Meenes recht beglückt. Sie habe weit mehr als nur "Porträts" geschaffen, sondern "Seelenbilder, Märchentableaus, Traumsentenzen", und zwar in technischer Perfektion. Van Meenes Motive seien junge Mädchen und Frauen, deren adoleszenten "Schwebezustand" zwischen den Reifegraden sie mit einer weichen Licht- und Farbgebung einfange. Fotografien, von denen nahezu magische Energie auszugehen scheint, so der knappe Eindruck, den die leider sehr kurze Rezension vermittelt.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.01.2005

Nachdenklich und etwas ratlos haben Hellen van Meenes Fotografien Ulf Erdmann Ziegler zurückgelassen. Meene bildet jugendliche Mädchen ab - "Mädchen, die so offensichtlich mit sich selbst kämpfen, dass man sich fragt, warum sie sich entschlossen haben, dem Dialog eines Porträts standzuhalten" - und setzt dabei auf die eigentlich unzeitgemäße Form der "szenischen Inszenierung". Ziegler hat beim Betrachten der Adoleszenzpersiflagen eine Agression gespürt - doch "gegen wen oder was"? "Man denkt an die einsamen Mädchen Edvard Munchs", schreibt er und fährt fort: "Deren Einsamkeit nicht als persönliche, sondern als philosophische darzustellen, das ist die Kunst." Ob es hier gelungen ist, lässt er offen.
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