Mit 10 Fotos. Kaum ein Musiker hat die Entwicklung des Rock so nachhaltig und so andauernd geprägt wie Bob Dylan. Heinrich Detering zeichnet Leben und Werk des "Picasso of Song" (Leonard Cohen) anschaulich nach und zeigt, dass Dylans Geheimnis gerade in der Kontinuität des Wandels liegt. Eine Literaturliste und eine Diskographie runden den Band ab.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2007
Dem Chamäleon Dylan wird das Buch laut Rezensent Christoph Bartmann gerecht. Das Unberechenbare und Künstliche der Person, dass Bartmann beim Gros der Dylan-Literatur vergeblich sucht - hier findet er es. Heinrich Detering, freut sich Bartmann, hat sie "solide, klug" und mit dem kritischen Blick des Literaturwissenschaftlers gefasst, die "ganze Künstler-Persona", und ist nicht in die "Realismusfalle" getappt. Trotz der dem Rezensenten ins Auge springenden Sympathie des Autors mit seinem Gegenstand, hält dieser den nötigen Abstand, um sich "von seiner Figur zu unterscheiden" und auch die weniger ruhmreichen Verwandlungen Dylans (zum religiösen Schwärmer!) zu dokumentieren. Ebendies gehört für Bartmann dazu.
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