Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.05.2000
Freya Eisner erläutert in ihrer Rezension zunächst die politischen Positionen des "führenden Austromarxisten" Bauer und des Menschewiken Fedor Dan. Bauer habe zwar durchaus mit den Menschewiki "sympathisiert", gleichzeitig jedoch die blutige Herrschaft in Russland verteidigt. Beide seien sich jedoch einig in der Hoffnung gewesen, dass es im `Sowjetland` zu einer `Demokratisierung der Diktatur` kommen würde. Eisner betont, dass im Gegensatz zu der "apologetischen" Haltung Bauers, sich Dans Briefe durch eine eher kritische Haltung auszeichnen und auch "inhaltsreicher, differenzierter, hellsichtiger als jene Bauers" ausfallen.
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