Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.07.2000
Professoren schreiben für Professoren. In einer grausam akademischen Kritik bespricht Michael Mayer zwei philosophische Bände zur Anthropologie: "Leib, Raum, Person" von Thomas Fuchs (Verlag Klett-Cotta) und "Zwischen Lachen und Weinen. Band 1: Das Spektrum menschlicher Phänomene" von Hans-Peter Krüger (Akademie Verlag).
Zu Thomas Fuchs` Anthropologie meint Mayer, der Autor entwerfe "seinen Begriff der Leiblichkeit als eines dynamischen, je schon in Beziehung zum Umraum statthabenden Prozesses". Es fällt auch das Stichwort "sorgsam gearbeitet". Hans-Peter Krügers Anthropologie bescheinigt der Rezensent, ein "bemerkenswertes Projekt" zu sein und versichert, der Autor gehe eine "Koalition mit dem common sense" ein. Dem interessierten Laien bleibt in dieser Kritik völlig unverständlich, worum es in den beiden Büchern geht. Man fragt sich, warum solche Rezensionen nicht in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.
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