Hans Kunz

Erwartung, Bildwelt und Phantasie

Mit einer Autobiografie und Beiträgen zum Werk
Cover: Erwartung, Bildwelt und Phantasie
Huber Verlag, Stuttgart - Wien 2001
ISBN 9783719312411
Broschiert, 138 Seiten, 27,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Jörg Singer. Hans Kunz (1904-1982) hat als Philosoph, als Naturwissenschaftler und als Phänomenologe mannigfaltig auf das europäische natur- und gesundheitswissenschaftliche Leben eingewirkt. Binswanger, Heidegger, Klages, Koch, Löwith, Plessner und Thomä fanden in Kunz' Werk bahnbrechende und zukunftsweisende Wege des Forschers vorgezeichnet. Mit einem Plan der Hans-Kunz-Werkausgabe, einer Kunz- Bibliografie, einem Verzeichnis unveröffentlichter Schriften des Autors sowie weiterführender Literatur zu Hans Kunz.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.02.2002

Der Band stellt den Auftakt zu einer geplanten 16-bändigen Werkausgabe der Bücher und Texte des Philosophen, Psychologen und Botanikers Hans Kunz dar. Das vorliegende Buch ist als Vorgeschmack, oder auch, so der Rezensent (Kürzel mim.) als "kleines Nachschlagewerk" gedacht, mit einem autobiografischen Text von Kunz, dazu kommen Beiträge aus dem botanischen, aber auch dem philosophischen Werk. Der Rezensent stellt zwar am Beginn seiner Notiz fest, dass Hans Kunz fast völlig vergessen ist - ob aber das erstaunliche Unternehmen der Neu-Edition nach Maßgabe dieses kleinen Bandes die Mühe lohnt, dazu hat er offenbar keine Meinung.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.06.2001

Rezensent Ralf Drost gesteht gleich zu Beginn ganz unumwunden, dass ihm der Name des "Philosophen, Psychologen und Botanikers" Hans Kunz bisher kein Begriff war. Nun ist aber gleich eine ganze Werkausgabe geplant, deren Geleit und Vorhut dieser Band mit verschiedenen Beiträgen von und zu Kunz darstellt. Darunter eine "Selbstdarstellung", in der man etwas über die "Naturverbundenheit" des Philosophen erfährt, aber auch über den tiefen Eindruck, den das Werk Martin Heideggers hinterlässt. Gegen das Denken des Denkens - als "Sein zum Nichts des Todes" - bringt Kunz die Phantasie in Stellung, die das Nichts durch die "Erzeugung kommunizierbarer Gehalte" bannt. In die Neugier des Rezensenten mischt sich erst am Ende "ein Gran Skepsis", da ausgerechnet der Teil, in dem es um das Werk von Hans Kunz und seine Wirkung geht, am kürzesten geraten ist.

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