H.P. Lovecraft

H. P. Lovecraft. Das Werk

Cover: H. P. Lovecraft. Das Werk
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017
ISBN 9783596037087
Gebunden, 912 Seiten, 68,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Andreas Fliedner und Alexander Pechmann. Mit rund 300 oft vierfarbigen Abbildungen von Originalillustrationen, Cover, Filmplakaten, Originalschauplätzen und vielem mehr. H. P. Lovecraft ist neben Edgar Allan Poe DER Klassiker der modernen Horrorliteratur. Seine phantastischen Erzählungen erscheinen, im Original wie auch in zahlreiche Sprachen übersetzt, in hohen Auflagen und finden weltweit allergrößte Leserresonanz. Leslie S. Klinger präsentiert in 'H. P. Lovecraft - Das Werk' die besten Erzählungen, reich bebildert und mit einem ausführlichen Kommentar versehen.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 28.10.2017

Davon hätte H. P. Lovecraft wohl nie zu träumen gewagt: Sein zu Lebzeiten wenig geschätztes Werk liegt nun auf neunhundert Seiten im "Kaffeehaustischformat" in deutscher Übersetzung vor, verkündet Rezensent Wieland Freund, der sich auch über den reichen Anmerkungsapparat und die zahlreichen Bildern in diesem Band freut. Fasziniert stürzt sich Freund auf Lovecrafts Werk, taucht ein in die Alpträume und Horrorvisionen des Autors und begegnet neben dem Monster Cthulhu auch den rassistischen Ansichten des Autors. In jedem Fall versteht der Rezensent nach der Lektüre den großen Einfluss, den Lovecraft nach wie vor auf die Popkultur ausübt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2017

Allen Horrorfans legt Rezensent Tobias Döring diesen von Leslie S. Klinger vorzüglich editierten und wunderbar illustrierten Prachtband mit Werken von H. P. Lovecraft nachdrücklich ans Herz. Fasziniert hat er sich von Lovecrafts "wuchernder Fantastik" in die "wüsten Schlünde" des Grauens entführen lassen, begegnet neben dem Monsterkrake Cthulhu den finsteren Wiedergängern der rausch- und triebgesteuerten Figuren Joseph Conrads oder Thomas Manns, erlebt den Autor immer wieder als "fanatischen Rassisten" und lobt die ebenso präzisen wie nüchternen Anmerkungen des Herausgebers, die ihm während der Lektüre stets als "Wirklichkeitsanker" dienen. Dass der deutsche Titel suggeriert, hier handele es sich um das Gesamtwerk, findet der Kritiker angesichts der Auswahl eines Drittels der Erzählungen und Kurzromane ärgerlich, die einfühlsame Übersetzung von Andreas Fliedner und Alexander Pechmann kann aber gar nicht genug gewürdigt werden, meint er.
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